In der deutsch-niederländischen Grenzregion soll der Zugang zu Gesundheitsangeboten einfacher und gerechter werden – dafür startete das Projekt HEALTH4DE-NL.
Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen Gesundheitsdiensten zu verbessern, damit die Menschen in der Region – rund 2,8 Millionen – bei Krankheit oder Gesundheitsfragen schneller und besser unterstützt werden können.
HEALTH4DE-NL setzt sich vier konkrete Ziele: 1. Ein Netzwerk aufbauen: Fachleute, Krankenhäuser und Behörden aus beiden Ländern sollen besser zusammenarbeiten. 2. Gesundheitssysteme vergleichen: Was läuft gut, was kann besser werden? Aus diesen Erkenntnissen entstehen Empfehlungen. 3. Austausch stärken: Regelmäßige Treffen und Anlaufstellen sollen die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsämtern vereinfachen. 4. Bürger einbinden: Vor allem Menschen mit besonderen gesundheitlichen Risiken sollen aktiv unterstützt und beteiligt werden – z. B. mit Präventionsangeboten oder Selbsthilfe-Initiativen.
Durch HEALTH4DE-NL soll langfristig ein starkes Netzwerk für grenzübergreifende Gesundheit entstehen. So lassen sich gemeinsam bessere Angebote entwickeln für mehr gesunde Lebensjahre und eine starke Region.
Das Projekt wird vom Cross-border Institute of Healthcare Systems and Prevention (CBI) geleitet – einer Zusammenarbeit der Universitäten Oldenburg und Groningen. Projektpartner sind Eems Dollard Regio, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, University of Twente, Niedersächsisches Landesgesundheitsamt, Gemeente Oldambt, Rijksuniversiteit Groningen/ Aletta Jacobs School of Public Health, Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg, Gesundheitsamt Landkreis Leer, Gesundheitsamt Landkreis Emsland, Gesundheitsamt Stadt Emden, Gesundheitsamt Landkreis Aurich, GGD Groningen, GGD Fryslan, Universiteit Maastricht (ITEM), Provincie Groningen, Provincie Fryslan, Universitätsklinikum Münster und Academische Werkplaats Mosa.


