Innovation in der Grenzregion: Entwicklung eines innovativen, intelligenten und nachhaltigen Verteilsystems im städtischen Netzwerk Oldenburg-Groningen.
In diesem Interreg VI-Projekt soll ein neues Konzept entwickelt werden, um die steigenden Emissionen in Innenstädten zu verringern. Dabei geht es insbesondere um die so genannte KEP-Branche (Kurier – Express – Paket).
Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines innovativen, intelligenten und nachhaltigen Distributionssystems. Das System besteht aus einem energetisch autarken, mobilen Mini-Hub und einem hierfür konzipierten und neu entwickelten Elektrofahrzeug – LEFV (Light Electric Freight Vehicle), das auf Basis der durch den Mini-Hub bereitgestellten erneuerbaren Energien betrieben wird.
Der Mini-Hub ist modular, aus nachhaltigen Baustoffen konzipiert und auch für temporäre Nutzungen geeignet. Für die Innenstädte und Wohngebiete wäre das ein weiterer Schritt zur Emissionsreduktion: Denn die Direktlieferung der KEP-Branche mit LKW oder (Diesel-) Lieferwagen würde entfallen. An ihre Stelle soll die klimaneutrale Lieferung über den Mini-Hub treten.
Für den Transport zum Mini-Hub werden Rollcontainer eingesetzt. Die LEFVs liefern die Sendungen dann vom Mini-Hub direkt an die Kundinnen und Kunden. Die Innovativität dieses Projektes liegt im ganzheitlichen Konzept. Erstmals wird ein energieautarker Mini-Hub mit einem neu zu entwickelnden E-Fahrzeug kombiniert.
Im Projekt arbeiten zehn deutsche und niederländische Partner grenzübergreifend zusammen. Die Partner sind: New Energy Coalition, Fulpra, JADE Hochschule, University of Groningen, Hanze, Gebrüder Busmann Holzbau GmbH, Loohuis Installationstechnik GmbH, Electric-Special Photronicsysteme (ESP), Dynteq, OLEC und assoziierte Partner CITIPOST Nordwest GmbH, Mobiliteits en Infrastructuur Test Centrum ( MITC) en Groene Rijders B.v.
Begleitet durch die New Energy Coalition aus Groningen und dem Oldenburger Energiecluster (OLEC) wird ein umfassender Wissens- und Technologietransfer realisiert.


