Das niederländische Unternehmen Qwiek aus Grenzregion Gemeinde Kerkrade entwickelt Produkte, die Pflegekräften in der erfahrungsorientierten Betreuung mehr Wirksamkeit, Leichtigkeit und Freude bei der Arbeit ermöglichen.
Für die Demenzpflege hat die Unternehmen ein audiovisuelles Tool entwickelt. Es schafft für pflegebedürftige Menschen - direkt in ihrem vertrauten Wohnraum - eine beruhigende, emotional ansprechende Umgebung. Ziel von das Unternehmen ist es, mit gemeinnützigen Organisationen, Fachverbänden und Wissenszentren in der Gesundheitsbranche zusammenzuarbeiten zum Steigerung den Engagement und die Verbreitung innovativer Pflegeansätze für an Demenz Erkrankte.
Ein zentraler Partner für den deutschen Markt fand sich durch das Enterprise Europe Network (EEN) – genauer gesagt durch Bayern Innovativ und Martina Schuhmacher in Nürnberg. Sie stellte den Kontakt zum PPZ/NürnbergStift her, einem Innovationsprojekt, das bereits seit über sechs Jahren im Gesundheitsnetzwerk aktiv ist.
Das PPZ wurde gegründet, um den Einsatz neuartiger Produkte und Technologien im Pflegebereich erlebbar zu machen und die Innovationen in den Praxisalltag einzuführen. Ziel ist es, die tägliche Arbeit im Pflegeheim zu erleichtern und mehr Zeit für die alten Menschen oder Patienten zu haben. Marlene Klemm, die Projektleiterin des PPZ, informierte sich über dieses Tool als gute Möglichkeit, es in den Alltag des Altenpflegeheims zu integrieren.
Nach zwei Testphasen hat dieses Tool inzwischen viele andere Krankenhäuser, Pflegeheime und Einrichtungen für behinderte Menschen in Deutschland erobert. Ein Beispiel ist das Clemenshospital in Münster.
Die beteiligten niederländischen EEN-Partner sind die Deutsch-Niederländische Handelskammer (DNHK) und später auch LIOF, die regionale Entwicklungsagentur der Provinz Limburg.


