Mit der Textilfabrik 7.0 (T7) startet in Mönchengladbach ein zukunftsweisendes Transformationsprojekt für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie.
Die Mode- und Textilindustrie verursacht weltweit rund zehn Prozent der CO₂-Emissionen – mehr als internationale Luftfahrt und Schifffahrt zusammen. Gleichzeitig stehen Unternehmen in Deutschland unter erheblichem Wettbewerbsdruck.
Die Textilfabrik 7.0 setzt genau hier an: Sie verbindet Forschung, Industrie und regionale Akteure, um innovative Technologien und Produktionsprozesse praxisnah zu erproben und schneller in die Anwendung zu bringen. Ziel ist es, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit konsequent zusammenzudenken und eine lokal verankerte, klimafreundliche Produktion zu ermöglichen.
Im Zentrum der T7 stehen vier Kernmodule: On-Demand-Fertigung, MicroFactory Engineering, Digital Textiles und Biosphere. In einem funktionsfähigen Textil-Reallabor werden entlang der gesamten Wertschöpfungskette neue Technologien entwickelt, getestet und optimiert. Dabei kommen unter anderem Robotik, digitale Prozessketten und biotechnologische Verfahren zum Einsatz, um Kreislaufwirtschaft in der Praxis umzusetzen und Ressourcen effizienter zu nutzen.
T7 ist ein Gemeinschaftsprojekt des Forschungsinstituts für Textil und Bekleidung (FTB) der Hochschule Niederrhein, des Instituts für Textiltechnik (ITA) an der RWTH Aachen, des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie, des Verbandes der Rheinischen Textil- und Bekleidungsindustrie, mit der Textilakademie NRW sowie der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach.


