Mit Wunderlinie geben die Provinz Groningen, das Land Niedersachsen und die Freie Hansestadt Bremen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Lebensqualität der nördlichen Grenzregion gemeinsam einen Impuls. Eine gute öffentliche Verkehrsanbindung ist dabei von grundlegender Bedeutung.

Die Wunderlinie bedeutet eine schnellere, komfortablere Bahnverbindung, mit der Arbeitnehmer, Studierende und Touristen bald in etwas mehr als zwei Stunden von Bremen nach Groningen fahren können – und umgekehrt. Ab 2024 eine vollwertige und nachhaltige Alternative zum Auto.

Das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unterstützen dieses Projekt und kürzlich haben die Wunderlinie und die Ems Dollart Region ein Kooperationsagenda geschlossen. Die beide Organisationen werden in den kommenden Jahren intensiver zusammenarbeiten und setzen sich dafür ein, die Grenzregion zu stärken und damit ein großes Potenzial von Grenzreisenden für die Wunderlinie langfristig zu realisieren. Der Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Kultur und Tourismus. Mit der Ems Dollart Region bringt die Wunderlinie einen großen Namen ins Spiel. Seit mehr als 43 Jahren bildet die Organisation die Grundlage für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den vielen Gemeinden auf beiden Seiten der Grenze.

Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist neben der Anschlussmobilität und der Schiene eine der drei Schwerpunkte der Wunderlinie. Damit ist die Wunderlinie nicht nur eine Eisenbahnverbindung zwischen Groningen und Bremen, sondern auch ein Mittel zur Stärkung des grenzüberschreitenden sozioökonomischen Zusammenhalts zwischen dem Norden der Niederlande und Nordwestdeutschland; für die Gemeinden entlang der Strecke hat dies einen großen Mehrwert. Die Zusammenarbeit mit der EDR passt dazu gut.