In März organisierte die Sicherheitsregion Limburg-Nord (VRLN) eine Übung zum Thema Naturbrand.

Während dieser dreitägigen Übung wurde ein Naturbrand im Grenzgebiet des Meinweg-Grenzwaldes simuliert. Die Übung war Teil des Interreg-Projekts „Natu(u)rbrandmanagement“. Auch deutsche Feuerwehrleute, Naturbetreuer aus den Niederlanden und Deutschland sowie nationale Berater für Naturbrände nahmen daran teil.

Das Szenario begann mit einem Naturbrand nach einer langen Trockenperiode. Die Feuerwehr musste schnell handeln, um das Feuer zu löschen. Als sich dies aufgrund der Wetter und des Brandverhaltens als unmöglich erwies, lag der Fokus auf der Eindämmung der Ausbreitung.

Gute Kommunikation und Zusammenarbeit erwiesen sich als entscheidend. Alle Verbindungsleute nahmen an den Besprechungen in der Einsatzleitstelle der Feuerwehr teil. Hier standen Lageerfassung, Lagebeurteilung und Entscheidungsfindung im Mittelpunkt, wobei sowohl kurz- als auch langfristige Aspekte berücksichtigt wurden.

Es war schön zu sehen, dass niederländische und deutsche Feuerwehrbeamte sich auch außerhalb der Besprechungen trafen, um gemeinsam Pläne zu schmieden. Die Sprachunterschiede waren manchmal schwierig. Dennoch versuchten die Beteiligten, die Sprache des anderen zu sprechen. Wenn das nicht möglich war, sprachen sie ruhig und deutlich in ihrer eigenen Sprache. Dadurch hat die Zusammenarbeit gut funktioniert.

Auch die Experten der gebietsbetreuenden Organisationen spielten eine wichtige Rolle. Staatsbosbeheer und Wald und Holz Nordrhein-Westfalen berieten hinsichtlich des Geländes und der Vegetation, die großen Einfluss auf den Verlauf eines Brandes haben. Darüber hinaus halfen nationale Berater und Analysten für Naturbrände bei der Vorhersage des Brandverhaltens auf der Grundlage von Gebietseigenschaften und meteorologischen Bedingungen.

Während der Übung lernten alle Beteiligten viel voneinander und miteinander. Dieses Wissen nehmen sie mit in die Praxis, damit die Zusammenarbeit in realen Situationen noch besser funktioniert.